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Globaler Klimastreik am 24. September 2021 - FAQs

Häufig gestellte Fragen

Hier findest Du Antworten auf die meistgestellten Fragen rund um den zentralen Klimastreik, wie Du mobilisieren kannst und was Du sonst noch machen kannst um den Tag richtig groß zu machen!

Klick Dich durch und sei beim zentralen Klimastreik perfekt vorbereitet!

Uns ist klar, dass es gute Gründe dafür geben kann, dass Du vielleicht dieses Mal beim Klimastreik nicht dabei bist. Doch auch dann gibt es zahlreiche Wege, den Protest zu unterstützen: 

  • Rede mit Freund*innen, Nachbar*innen und Bekannten über die Demos und überzeuge sie davon, mitzumachen.
  • Mobilisiere über Deine Social Media-Kanäle für den zentralen Klimastreik.
  • Unterstütze den Klimastreik mit Deiner Spende.

Es gibt viele Wege, wie du den Klimastreik unterstützen – und einen großen Unterschied machen – kannst!

Du kannst aktiv werden, indem du viele Leute informierst und Werbung für den Zentralstreik machst. Dafür hast du hier Möglichkeiten, online Freund*innen und Familie zu mobilisieren.

Du kannst das Bündnis auch durch Deine Spende unterstützen.

Gemeinsam sind wir stärker – versuche also, Dich mit anderen zusammenzuschließen: Sprich mit Freund*innen und Bekannten über die Klimakrise und ihre Auswirkungen. Erzähl vom Protest der Schüler*innen und warum es auch Dir wichtig ist, Dich am Klimastreik zu beteiligen.

Du kannst auch Deine Kolleg*innen überzeugen, mit Dir auf die Straße zu gehen. Gemeinsam habt Ihr bessere Chancen, Eure*n Chef*in zu überzeugen, dass sie/er euch für die Zeit des Klimastreiks eine längere Mittagspause gewährt oder euch freigibt.

Sprich Dein*e Chef*in auf den Klimastreik an und rege an, dass sich Deine Abteilung oder Dein Unternehmen daran beteiligt. Gute Argumente, die Du dafür anbringen könntest, sind:

  • Es geht um die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder! Falls Dein*e Arbeitgeber*in selbst Kinder und/oder Enkel*innen hat, sprich sie/ihn darauf an.
  • Die Klimakrise wird auch Eure Branche treffen. 
  • Je früher der Umbau zu einer CO2-neutralen Wirtschaftsweise begonnen wird, desto leichter fällt die Umstellung.
  • Vielleicht gehört Dein Unternehmen ohnehin schon zu den Vorreitern in Sachen Klimaschutz? Umso wichtiger, Euch gegenüber der Politik Gehör zu verschaffen, denn viele der weniger nachhaltigen Unternehmen tun dies bereits.
  • Für das Image Eures Unternehmens/Eurer Abteilung ist es gut, sich öffentlich zum Klimastreik zu bekennen – das zeigt, dass ihr an die Zukunft denkt.
  • Wenn die Unternehmensführung das politische Engagement von Euch Beschäftigten unterstützt, seid ihr am Montag auch wieder motivierter bei der Arbeit.
  • Sage Deiner*m Arbeitgeber*in zu, unaufschiebbare Aufgaben vorzuarbeiten und versäumte Arbeit bald nachzuholen.
  • Die Teilnahme an der Demonstration kann zum Beispiel als „Betriebsausflug“ organisiert werden, sodass die Teilnahme für Deine Mitarbeiter*innen als Arbeitszeit gilt.
  • Eine ganze Reihe von Unternehmen macht schon mit und beteiligt sich am Klimastreik. Eine Liste von Unternehmen, die sich für Klimaschutz engagieren und die Klimastreiks unterstützen, findest Du auf www.unternehmenfuersklima.de sowie auf www.entrepreneurs4future.de.

Wenn Du Kinder hast, ist es gut möglich, dass sie über Fridays for Future sowieso am Klimastreik teilnehmen wollen. Dann kann es ein schöner Familienausflug sein, wenn die Eltern ihre Kinder begleiten. Wenn Du in der Zeit des Klimastreiks selbst (kleinere) Kinder zu betreuen hast, bring sie einfach mit. Die Demonstration ist friedlich und familienfreundlich. Obendrein lernen Deine Kinder so gleich etwas über politische Partizipation.

Wer sich für die Zeit der Teilnahme am Klimastreik frei nimmt, ist rechtlich auf der sicheren Seite. Dazu gibt es verschiedene Optionen:

  • Nimm Dir eine verlängerte Mittagspause. Schon zwei statt einer Stunde Pause ermöglichen Dir die Teilnahme am Protest, wenn er nicht allzu weit von Deiner Arbeitsstelle entfernt stattfindet. Kannst Du nicht länger pausieren, ist es vielleicht trotzdem möglich, wenigsten kurz in der Mittagspause bei der Demo vorbeizuschauen. Wichtig ist an dem Tag, dass wir alle gemeinsam ein starkes Zeichen für den Klimaschutz setzen – das heißt aber nicht, dass Du den ganzen Tag dabei sein musst. Sei solange dabei, wie Du kannst. Hauptsache Du machst mit!
  • Viele Arbeitnehmer*innen haben ein Arbeitszeitkonto. Falls auch Du dazu gehörst, nutze Deine Teilnahme am Klimastreik um Überstunden abzubauen. Gegebenenfalls ist es auch möglich, die versäumten Stunden später nachzuarbeiten, falls Du gerade keinen Überstundenberg vor Dir herschiebst. In größeren Betrieben sind die Regelungen zu den Arbeitszeitkonten oft in einer Betriebsvereinbarung festgehalten.
  • Nimm Dir für den Klimastreik einen Tag Urlaub. Dein*e Arbeitgeber*in wird dem Wunsch in der Regel nachkommen, wenn keine wichtigen betrieblichen Gründe dagegensprechen. Falls es Einwände gibt, versuche die Bedenken Deiner*s Vorgesetzen auszuräumen und Lösungen aufzuzeigen, wie die versäumte Arbeit vorgezogen oder nachgeholt werden kann. 
  • Wenn Du keine Urlaubstage mehr in diesem Jahr haben solltest, könntest Du auch versuchen, einen Tag unbezahlten Sonderurlaub zu erhalten. Einen Anspruch darauf gibt es aber nicht. Hier bist Du also auf das Wohlwollen Deiner*s Vorgesetzten angewiesen.
  • Wenn Du Schicht arbeitest, versuche mit einer/einem Kolleg*in zu tauschen, der/die nicht plant, am Klimastreik teilzunehmen.

In den meisten Fällen ist es auch mit körperlichen Einschränkungen möglich, sich an der Demo zu beteiligen. Wende Dich im Zweifelsfall an die Fridays for Future, die gerne weiterhelfen.

Wenn ganze Abteilungen oder sogar Betriebe am 22. Oktober die Arbeit niederlegen, sendet das ein sehr starkes Signal der Dringlichkeit: Nicht nur die eigenen Mitarbeiter*innen, sondern auch Kund*innen und Geschäftspartner*innen und nicht zuletzt die Politik merken, wie ernst Deinem Unternehmen die Sache ist. Du würdest Dich damit in guter Gesellschaft befinden: Tatsächlich hat eine Reihe von Firmen bereits angekündigt, sich am Klimastreik zu beteiligen.

Die Teilnahme an der Demonstration kann zum Beispiel als „Betriebsausflug“ organisiert werden, so dass die Teilnahme für Deine Mitarbeiter*innen als Arbeitszeit gilt. 

Als zweitbeste Möglichkeit bleibt, den Mitarbeiter*innen die Teilnahme am Klimastreik zu ermöglichen, indem großzügig Urlaub gewährt wird, auch wenn dies bedeutet, dass bestimmte Arbeiten sich verzögern oder Kunden einmal warten müssen. Das heißt auch, dass Du keine wichtigen Termine oder Besprechungen für den Freitag, den 22. Oktober planst und Deinen Angestellten so ermöglichst, an dem Tag frei zu nehmen. 

Mach Deine Unterstützung sichtbar

Zeig Deine Unterstützung für die Anliegen von Fridays for Future: 

  • Hänge in Deinem Betrieb Plakate auf.
  • Wenn Dein Betrieb für den Klimastreik schließt, hänge Schilder auf, die erklären, warum der Betrieb am 22. Oktober oder zumindest für einige Stunden an dem Tag) geschlossen bleibt. Und vergiss nicht, eine entsprechende Ansage auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen.
  • Mach mit Plakaten oder Fahnen Dein Unternehmen bei den Klima-Demos sichtbar.
  • Informiere Fridays for Future über Deine Beteiligung am Klimastreik.

Weitere Informationen für Unternehmen findest du auf www.unternehmenfuersklima.de oder auf www.entrepreneurs4future.de.

Falls Du noch mehr wissen möchtest, schicke uns eine E-Mail.